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Auch wenn es vielleicht (noch) nicht überall bekannt ist: Suchmaschinen
gehen dazu über, die Reihen- und damit Rangfolge ihrer Treffer
(="Ranking") themenabhängig zu
verkaufen. So bedauerlich diese Entwicklung zunächst scheinen mag,
noch bedauerlicher wäre
es, wenn Suchmaschinen schlicht und einfach "pleitemachen".
Für uns als Meta-Suchmaschinenbetreiber stellt sich damit die Frage,
wie wir mit diesen Ergebnissen umgehen, deren Ranking bezahlt wurde.
UNSERE eigenen Sponsoren-Links werden jeweils zu Beginn einer MetaGer-Ausgabe, bzw. zu Beginn der nummerierten Ergebnisse angezeigt und als solche gekennzeichnet (Beschriftung: "Werbung von"). Und wir erhalten natürlich von den Suchmaschinen, die wir abfragen, gekaufte Ergebnisse. Wenn wir sie erkennen, dann kennzeichnen wir sie; Sie erkennen das daran, dass links vor der Kurzbeschreibung des jeweiligen Treffers steht:
"(bei www.XYZ.de/com gekaufter Link)".
Wir behandeln diese Treffer ansonsten als normale Ergebnisse innerhalb unseres eigenen Rankings. Sie werden also bei uns NICHT nach vorne gestellt, sondern so verarbeitet, wie alle anderen Treffer auch. Wenn eine Suchmaschine "gekaufte Links" liefert, bedeutet das aber überhaupt nicht, dass deren Ergebnisse generell gekauft sind: Ein grosser Teil der Ergebnisse von Suchmaschinen, die gekaufte Links liefern, sind normale, nicht-gekaufte Treffer. Wenn wir solche Treffer, deren Ranking bei der Original-Suchmaschine gekauft wurde, jedoch nicht erkennen KÖNNEN, dann halten wir dies zwar für wenig seriös seitens der Suchmaschine (in den USA läuft gegen Suchmaschinen, die das tun, eine Klage, näheres dazu im Heise-Newsticker), wir können allerdings solche Ergebnisse leider auch nicht kennzeichnen. Letzteres halten wir für ein schwerwiegendes Problem - nicht aber die Tatsache, dass es als solche gekennzeichnete "gekaufte Links" und/oder "Sponsoren-Links" gibt.
Wolfgang Sander-Beuermann |